Bürgerbegehren in Schwäbisch Gmünd: Anwohner kämpfen für Fahrradstraße am Klarenberg

Eine Initiative von Anwohnern der Gmünder Südstadt sammelt Unterschriften für eine Fahrradstraße am Klarenberg. Ziel sind rund 3500 Unterschriften in zwei Monaten.
Schwäbisch Gmünd. Diese Ablehnung wollen sie nicht hinnehmen: Für eine Fahrradstraße am Klarenberg starten Anwohner der Südstadt ein Bürgerbegehren. Im Gmünder Gemeinderat hatte am 5. Februar eine Mehrheit die Planung, dort eine Fahrradstraße einzurichten, abgelehnt. „Wir haben das Bürgerbegehren bei der Stadt angemeldet, wir beziehen uns damit konkret auf die Ablehnung im Gemeinderat“, sagt Kevin Kärcher, einer der Initiatoren.
„Sicher ins Städtle“
Kärcher ist gemeinsam mit Nicole Will und Elke Hampp offiziell verantwortlich fürs Bürgerbegehren, allen drei ist gemeinsam, dass sie in der Südstadt wohnen. „Daneben haben wir noch weitere Unterstützer“, sagt Kärcher. Unter dem Motto „Sicher ins Städtle!“ wollen die Organisatoren bis Ende April 3500 bis 4000 Unterschriften sammeln – um eine Korrektur des Beschlusses zu erwirken.
Rund 3500 Unterschriften
Ein Bürgerbegehren muss von mindestens sieben Prozent der bei der Kommunalwahl wahlberechtigten Bürger der Gemeinde unterzeichnet werden, das sind laut Kärcher in etwa 3500 in Gmünd. Die genaue Zahl habe man beim Hauptamt der Stadt angefragt, so Kärcher, eine Antwort stehe allerdings noch aus.
Für die Sammlung der Unterschriften haben die Initiatoren laut Gemeindeordnung drei Monate Zeit, die Frist ist mit der Entscheidung am 5. Februar angelaufen. „Bis spätestens 5. Mai sollten die Unterschriften in der Stadt sein“, sagt Kärcher.
Starten soll die Sammlung nun so schnell wie möglich, betont Kärcher. „Wir haben bereits für alle Samstage einen Infostand auf dem Wochenmarkt angemeldet, außerdem haben wir bei verschiedenen Institutionen angefragt.“
Copyright Gmünder Tagespost, 04.03.2025